12.15
Uhr
Museum Schnütgen (St. Cäcilien)
Kunsthistorische Kurzführung
für Konzertbesucher*innen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Romanische Kirchen in Köln
12.30
Uhr
Museum Schnütgen (St. Cäcilien)
hauch aller Heiligkeit, feuer der Liebe
HEINALI & ANDRIANA-YAROSLAVA SAIENKO (UA) „Гільдеґарда (Hildegarda) – Hildegard“
Hildegard von Bingen neu gehört – zwischen modularen Klangräumen und ukrainischen Gesangstraditionen.
Гільдеґарда („Hildegard” auf Ukrainisch) ist eine Neuinterpretation der Musik von Hildegard von Bingen – jener Äbtissin, Philosophin und Mystikerin, die im 12. Jahrhundert – überzeugt von der transformierenden Kraft des Gesangs – eine Vielzahl musikalischer Werke schuf. Sie verbindet die stimmlichen Klangtechniken des authentischen ukrainischen Volksgesangs mit den modularen Synthesetechniken, die aus der hochmittelalterlichen Mehrstimmigkeit (Polyphonie) und Monophonie stammen. Der Komponist elektronischer Musik Oleh Shpudeiko, bekannt als Heinali, interpretiert westliche mittelalterliche Musik in modularer Synthese neu. Heinali greift auf Techniken aus der mittelalterlichen Musik zurück – zu hören sind zum Beispiel lange Borduntöne, Musik mit einem meist tiefen Halteton zur Begleitung einer Melodie, die früher auf Leiern, Dudelsäcken oder Orgeln gespielt wurden. Heinali setzt diese Klänge mit modularen Synthesizern um und lässt sie zur Grundlage und den Raum für den Gesang werden.
in Zusammenarbeit Georg Dietzler und gerngesehen
PROGRAMM
- Oleh Shpudeiko / Andriana-Yaroslava Saienko / Hildegard von Bingen:
O Tu Suavissima Virga
- Oleh Shpudeiko / Andriana-Yaroslava Saienko / Hildegard von Bingen:
O Ignis Spiritus
- Oleh Shpudeiko / Andriana-Yaroslava Saienko:
Zelenaia Dubrovonka
Mitwirkende:
Andriana-Yaroslava Saienko, Komposition, Stimme
Heinali, Komposition, Modularsynthesizer
Nur Tageskasse 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
19.45
Uhr
Kunst Station St. Peter
Kunsthistorische Kurzführung
für Konzertbesucher*innen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Romanische Kirchen in Köln
20.00
Uhr
Kunst station St. Peter
Voice, body and Oscillating Air
Ein außergewöhnlicher Abend in der Kunststation St. Peter bringt vier Künstler aus scheinbar völlig gegensätzlichen Welten zusammen: Der Pariser Tänzer Germain Zambi verbindet den intensiven Streetdance-Stil Krump mit den Kontrabasslinien und der Drehleier des Musikers Florentin Ginot. Ausgangspunkt sind alte Volkslieder und Tänze aus Galicien, Schottland und Irland, die über Jahrhunderte mündlich überliefert wurden. Ginot arrangiert dieses Repertoire für Kontrabass und traditionelle Instrumente und erweitert es mit Elektronik, Samplern und Filtern. Daraus entsteht ein poetischer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Klang und Bewegung, in dem Zambi mit der körperlichen Ausdruckskraft des Krump einen intimen Raum zwischen Musik und Tanz eröffnet.
Am Beginn des Abends steht eine Uraufführung für Orgel und Elektronik von Paul Pinto, die er gemeinsam mit dem Organisten Michael Veltman realisiert. Das neue Werk entsteht eigens für die Orgel der Kunststation St. Peter und wird durch eine weitere Komposition für Stimme und Orgel ergänzt. So entfaltet sich ein vielschichtiger Konzertabend zwischen Tradition, Improvisation und zeitgenössischer Klangkunst.
PROGRAMM
Neue Werke von Paul Pinto UA
Mitwirkende:
Germain Zambi, Tanz .
Florentin Ginot, Kontrabass
Paul Pinto, Stimme
Michael Veltman, Orgel
Eine Kooperation von Romanischer Sommer Köln und Kunst-Station Sankt Peter. Auftragskompositionen der Kunst-Station Sankt Peter mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung, des Musikfonds und der Kunststiftung NRW.
Abendkasse und VVK 25 Euro (ermäßigt 15 Euro)
→ zum Ticketkauf über Kölnticket






