Mittwoch, 22.06.2022



10-18
Uhr

Garten von St. Cäcilien / Museum Schnütgen

HERBAL – Kinetische Klanglandschaften für den Heilkräutergarten St Cäcilien

Geöffnet Di 21.6.–So 26.6. zu den Öffnungszeiten des Museum Schnütgen 10–18 Uhr / Do 10–20 Uhr. Der Besuch der Klanginstallation ist mit der Konzert-Tageskarte oder dem Museumseintritt möglich.

Rie Nakajima und Pierre Berthet haben verschiedene Techniken entwickelt, um Dinge in Schwingungen zu versetzen, Schallwellen zu generieren. Akustische Schatten von Dingen bringen sie zum Tanzen: unsichtbare Luftvolumina, die sich ständig verändern, sich im Raum bewegen, an den geheimsten Orten und in uns selbst. Eine Möglichkeit, den innewohnenden Klängen der Dinge näher zu kommen, besteht darin, ihnen zuzuhören. Rie und Pierre entlocken Dingen Töne und Geräusche, bringen sie zum Tönen. So werden u.a. Blechdosen, Pfeifen, Aufhängungsfedern für Lokomotiven, Porzellanschalen, Glocken des Kompressors, Tischtennisbälle, trockene Blätter, Schwämme, Stahldrähte, Zweige, Papierfolien, Plastiktüten, Folien, rosa Handschuhe, Klavier, Luftballons, Eimer, Federn, Wasser, Schrott, Kiesel, Blumentöpfe, Metallrohre, Paulownia-Baumsamen, Perlen, Stöcke, Äste, Knochen, Steine und Wasser zum Leben erweckt.

Dead Plants and Living Objects
RIA NAKAJIMA
PIERRE BERTHET

In Zusammenarbeit mit gerngesehen.de / Georg Dietzler


12.30 
Uhr

ST. Cäcilien / Museum Schnütgen

Influencer

Der Cembalist Michael Borgstede ist ein Meister des dramatischen Interpretationsansatzes, der Expressivität und den rhetorischen Affekt barocker Kompositionen herauszuarbeiten weiß. In seinem Programm spinnt er Fäden zwischen Johann J. Froberger, Louis Couperin, Francois Couperin, Johann Sebastian Bach – und „Barokk“ von Aziza Sadikovaallein, in Präludien, Suiten, Toccaten und Partiten für Cembalo solo.

Programm:
Johann J. Froberger (1616-1667) : Suite in d-Moll aus dem ‘Libro Secondo’ (1649): Allemanda – Courant – Sarabanda – Gigue
Johann J. Froberger: Toccata in d-Moll aus dem ‘Libro Secondo’                           
Louis Couperin (1626-1661): Suite in g-Moll: Prélude – Allemande – Courante – Sarabande – Chaconne ou Passacaille
Francois Couperin (1668-1733): Prémier Prélude in C-Dur aus ‚L’Art de toucher le clavecin‘
Aziza Sadikova (*1978): Barokk
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Partita in g-Moll für Cembalo, bearbeitet für Cembalo nach der  Violinpartita in d-Moll BWV 1004 von Michel Borgstede: Allemande – Courante – Sarabande – Giga – Ciaccona

Michael Borgstede, Cembalo solo

Tageskasse 10 Euro 
Ticketreservierung unter kontakt@romanischer-sommer.de 


17
Uhr

ST. Georg

Mir ist so quirl

Zeitgenössische Musik trifft auf Dada trifft auf Musik des Mittelalters in kompositorischen Gestaltungen und Interpretationen der Kölner Formation Lunyala Trio. In Improvisationen und Uraufführungen lässt Lunyala Gedichte von Patricia Falkenburg und Dietmar Bonnen auf Gedichte von Li Yü in der Übertragung von Hans Jürgen von der Wense zusammentreffen – und fühlt sich quirl.

Programm:

„Dämmerung“, Text: August Stramm (1874–1915); Musik: „Sol sub nube latuit“ (Conductus, Biblioteca Medicea Laurenziana, Florenz)
„Mir ist so quirl! Cinema de rève (2021/22), Text: Patricia Falkenburg; Musik: Lunyala Trio (UA)
Seikilos-Lied (zwischen 200 v. Chr.–100 n. Chr.), Text: Seikilos; Musik: traditionell
„Mir ist so quirl! – Vogeltau; Traum. Immer; Penelope“, Text: Patricia Falkenburg; Musik: Lunyala Trio (UA)    
„Sapphos Schildkröte“, Text: Sappho; Musik: Lunyala Trio  (UA)
„Müßig träum ich in die Ferne“, Text: Li Yü (um 900) in der Übertragung von Hans Jürgen von der Wense (1894–1966); Musik: Dietmar Bonnen (UA)
„Mir ist so quirl! – Schattenspiel; Haus Aufgabe“, Text: Patricia Falkenburg; Musik: Lunyala Trio  (UA)
„Niet nu“, Text: Daniil Charms (1905–1942); Musik: Lunyala Trio
„Mondgesicht“ (2013), Text: Cora Schmeiser; Musik: Lunyala Trio

Trio Lunyala
CORA SCHMEISER, Stimme
LUCIA MENSE, Block- und Traversflöte
DIETMAR BONNEN, Tasten und Schlägel

Abendkasse 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Ticketreservierung unter kontakt@romanischer-sommer.de 


20
Uhr

St. Aposteln

Echos romantiques 

CANTUS NOVUS – der Name ist Programm für das junge Kölner Profi-Ensemble, das mit seiner Neugründung im Oktober 2020 ein starkes Zeichen für den Erhalt künstlerischen Lebens setzte. Sein romantisches a capella-Vokalprogramm „Echos Romantiques“ taucht den romanischen Echoraum von St. Aposteln in ein ätherisches Klangbad. 

Programm
Ferdinand von Hiller (1811-1885) – Ein geistliches Abendlied (1858)
Arthur Sullivan (1842-1900) – The long day closes (1868)
Arnold Schönberg (1874-1951) – Friedlicher Abend senkt sich auf´s Gefilde (1896?)
Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) – Um Mitternacht (1869)
Edward Elgar – How calmly the evening (1908)
Edward Elgar – Weary wind of the west (1903)
Edward Elgar (1857-1934) – Evening Scene (1905)
Josef Gabriel Rheinberger – Dennoch singt die Nachtigall 1892)
Robert Lucas Pearsall (1795-1856) – Why should the cuckoo´s tuneful note (veröffentlicht 1878)
Charles Hubert Hastings Parry (1848-1918) – My soul, there is a land (1916)
Krzysztof Penderecki (1933-2020) – Aria aus 3 Stücke im alten Stil (1963)
Carl Nielsen (1865-1931) – Dominus regit me (1929)
Johannes Brahms (1833-1897) – Es ist das Heil uns kommen her (1864)
Johannes Brahms – Sanctus, Benedictus, Agnus Dei und Dona nobis pacem aus „Missa canonica“ (1856)
Francis Poulenc (1899-1963) – Salve Regina (1941)

Cantus Novus Köln
Sopran: Annabelle Heinen, Carla Hussong, Theresa Klose
Alt: Anna Goeke, Vivian Guerra, Franziska Schacht
Tenor: Lothar Blum, Robert Reichinek, Leon Wepner,
Bass: Sebastian Neuwahl, Konstantin Paganetti, Johannes Wedeking
Leitung: Matthias Bartsch

Abendkasse und VVK 20 Euro (ermäßigt 15 Euro)
zum Ticketkauf über Kölnticket


22
Uhr

St. Maria Lyskirchen

Sounds Real 
 
Mit Synthesizern und ätherische Thereminklänge leuchtet Monopass das akustische Schwingen im Kirchenraum von St Maria Lyskirchen aus, umhüllt Ecken und Säulen, Emporen und Schiffe, Räumen in Räumen mit unwirklichen digitalen und analogen Sounds. Die Architektur wird durch Schwingungen und Resonanzen, durch Hall und Echo erkundet. Reale und fiktive Klangwege entstehen und transformieren sich in einem akustischen Labyrinth aus Schwebungen und Reflexionen.

Programm:

MONOPASS
OXANA OMELCHUK, Synthesizer, Theremin
LUIS ATUNES PENA, Synthesizer, Digital Processining 
MARK POLSCHER, Synthesizer
FLORIAN ZWISSLER, Synthesizer

Abendkasse und VVK 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
zum Ticketkauf über Kölnticket