Donnerstag, 23.06.2022


10-20
Uhr

Garten von St. Cäcilien / Museum Schnütgen

HERBAL – Kinetische Klanglandschaften für den Heilkräutergarten St Cäcilien

Geöffnet Di 21.6.–So 26.6. zu den Öffnungszeiten des Museum Schnütgen 10–18 Uhr / Do 10–20 Uhr. Der Besuch der Klanginstallation ist mit der Konzert-Tageskarte oder dem Museumseintritt möglich.

Rie Nakajima und Pierre Berthet haben verschiedene Techniken entwickelt, um Dinge in Schwingungen zu versetzen, Schallwellen zu generieren. Akustische Schatten von Dingen bringen sie zum Tanzen: unsichtbare Luftvolumina, die sich ständig verändern, sich im Raum bewegen, an den geheimsten Orten und in uns selbst. Eine Möglichkeit, den innewohnenden Klängen der Dinge näher zu kommen, besteht darin, ihnen zuzuhören. Rie und Pierre entlocken Dingen Töne und Geräusche, bringen sie zum Tönen. So werden u.a. Blechdosen, Pfeifen, Aufhängungsfedern für Lokomotiven, Porzellanschalen, Glocken des Kompressors, Tischtennisbälle, trockene Blätter, Schwämme, Stahldrähte, Zweige, Papierfolien, Plastiktüten, Folien, rosa Handschuhe, Klavier, Luftballons, Eimer, Federn, Wasser, Schrott, Kiesel, Blumentöpfe, Metallrohre, Paulownia-Baumsamen, Perlen, Stöcke, Äste, Knochen, Steine und Wasser zum Leben erweckt.

Dead Plants and Living Objects
RIA NAKAJIMA
PIERRE BERTHET

In Zusammenarbeit mit gerngesehen.de / Georg Dietzler


12.30
Uhr

St. Cäcilien / Museum Schnütgen

Romanische MIttagspause: Abrahams Reise

Nouruz – das ursprünglich kurdische aber im gesamten arabischen Raum gebräuchliche Wort für Frühling, steht als Name des Ensembles für erste zarte Triebe einer neuen orientalischen Musik. Als pars-pro-toto steht die Duo-Formation des Duo Nuoruz für zeitgenössische orientalische Kunstmusik im Kontakt zu anderen Musikkulturen. In ihren zeitgenössischen Kompositionen knüpfen sie an die  klassische arabische Tradition an und lassen einen veränderten Blick auf die eigene Kultur spiegeln. Im Romanischen Sommer erfüllen Bassem Hawar (Djoze) und Reza Samani (Percussion) die Klangsphären von St. Cäcilien mit traditioneller irakischer Musik sowie eigenen Bearbeitungen, Improvisationen und Kompositionen.

Programm:
Ahoar (Komposition Bassem Hawar, 2019)
Djozz (Komposition Bassem Hawar, 2011)
Lamento al mare (Komposition Bassem Hawar, 2019, Text Khaled Shomali, *1958)
Mali Wali traditionelles irakisches Stück, bearbeitet von Jamil Bashir (1920-1977)
Auswanderung (Komposition Bassem Hawar, 2016)
Es war einmal …eine Improvisation (Komposition Bassem Hawar, 2010)

DUO NOURUZ
Bassem Hawar, Djoze
Reza Samani, Percussion

Tageskasse 10 Euro 
Ticketreservierung unter kontakt@romanischer-sommer.de 


17
Uhr

St. Gereon

Raum und Zeit – Venice Reflexions

Das Dekagon von St. Gereon ist die perfekte Kulisse für eine Zeitreise zurück zur Klangpracht aus der Blütezeit venezianischer Mehrchörigkeit. Die Nachwuchs-Elite aus der Posaunenklasse der Kölner Hochschule für Musik in Köln Prof. Ulrich Flad spiegelt  raumerfüllende Klangerlebnisse aus der Mitte des 16. Jahrhunderts in zeitgenössischen Kompositionen und einer Uraufführung von Christopher Collings . Der Dialog von Architektur und Musik unter der Leitung von Dirigentin Susanne Blumenthal wirft akustische Schatten in kontrastierenden Echos aus allen Ecken des Raumes. Das Ergebnis ist ein Dialog in konzentrierender Einmaligkeit. 

Programm:

Posaunenklasse der Hochschule für musik und Tanz Köln
in Zusammenarbeit mit der HfMT Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ulrich Flad, künstlerische Leitung
Susanne Blumenthal, Dirigentin

Abendkasse 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Ticketreservierung unter kontakt@romanischer-sommer.de 


20
Uhr

St. Andreas

Rosary Soundscapes

Die Mysteriensonaten oder: Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Biber sind für Violine und Continuo geschrieben. Für das Saxofonensemble clair-obscur ist Bibers Musik die perfekte Klangwelt, um ihre Instrumente meditativ zum Schwingen zu bringen.  Ihre Rosary-Soundscapes wirken in den hochakustischen Kirchenräumen und trifft in St. Andreas auf atmosphärischer Musik des 20. Jahrhunderts in Werken von Arvo Pärt und Philip Glass.

Programm:
Heinrich Ignaz Franz Biber (getauft 1644, gestorben 1704): Rosenkranz Soundscape 1 für Sopransaxophon basierend auf dem Finale der Sonate Nr.1 „Die Verkündigung“
Philip Glass  (1937): Streichquartett Nr.2  
Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranz Soundscape 2 für Altsaxophon basierend auf dem Präludium der Sonate Nr.5 „Auffindung im Tempel“
Arvo Pärt (1935): Pari Intervalli 
Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranz Soundscape 3 für Baritonsaxophon basierend auf dem ersten Teil der Sonate Nr.13 „Aussendung des heiligen Geistes“
Philip Glass: Concerto für Saxophonquartett 
Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranz Soundscape 4 für Tenorsaxophon  basierend auf der finalen Passacaglia für Violine Solo „Der Schutzengel“
Chick Corea ( geboren 1941): Children Songs

Clair-Obscur
Jan Schulte-Bunert, Sopransaxofon
Maike Krullmann, Altsaxofon
Christoph Enzel, Tenorsaxofon
Kathi Wagner, Baritonsaxofon

Abendkasse und VVK 20 Euro (ermäßigt 15 Euro)
zum Ticketkauf über Kölnticket