Der Kammerchor "Rossika" wurde vor 25 Jahren gegründet. Zum Repertoire des Chores zählen in jüngster Zeit wieder entdeckte längst verloren geglaubte Werke der orthodoxen Liturgie. Zahlreiche Konzertreisen haben den Chor inzwischen weit über St. Petersburg hinaus bekannt gemacht. An dem Chorfestival "Expo 90" in Japan und dem "Warwick Musical Festival 1992" in England sowie dem "III. Internationalen Chorfestival Detmold 1994" hat der Chor mit großem Erfolg teilgenommen.
In enger Zusammenarbeit mit Musikhistorikern aus Kiew, St. Petersburg und Moskau bearbeitete die Leiterin des Chores, Dr. Valentina Kopylowa, die wieder entdeckten Manuskripte und lässt sie durch den Chor neu erklingen. Viele der von "Rossika" aufgeführten Kirchengesänge waren viele Jahre verboten und zeichnen sich durch einzigartige Schönheit und unvergleichlichen Klangreichtum aus. Über diese Spezialitäten hinaus gehört russische Musik vom 16. bis 20. Jahrhundert einschließlich russischer Folklore zum außergewöhnlichen Repertoire des Chores. Dabei stellen Werke der höfischen Musik, wie sie zu Zeiten Zar Peters des Großen bis zu Zarin Katharina der Großen an russischen Adelshöfen erklang, eine weitere Besonderheit dar. Die von "Rossika" vorgetragenen Werke russischer Volksmusik gehören zu den bekanntesten und beliebtesten in Russland. Sie umfassen sowohl kompositorische Bearbeitungen von alten russischen Liedern als auch original russische Folklore.
Veranstaltung
Geistliche Gesänge aus Russland
Sergej Rachmaninow: Liturgie des St. Chrysostomos op. 31
