Minguet Quartett

Das Minguet Quartett besteht seit 1988 und zählt heute zu den führenden Streichquartetten der jüngeren Generation. Es benennt sich nach dem spanischen Schriftsteller Pablo Minguet, der im 18. Jahrhundert in Madrid lebte und sich in seinen philosophischen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen. Auf Kammermusikstudien bei Mitgliedern nahezu aller Streichquartette von Weltruf - stellvertretend seien Walter Levin vom LaSalle Quartett und das Alban Berg Quartett genannt - folgten erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Das Minguet Quartett konzertiert auf den wichtigsten Konzertpodien Europas, ist regelmäßiger Gast bei Festivals etwa in Salzburg, Bergen, Schwetzingen oder Schleswig-Holstein und unternimmt Konzertreisen in Europa, Nordafrika und Zentralasien. Zu seinen Kammermusikpartnern zählt das Quartett Solisten wie die Klarinettisten Paul Meyer und Eduard Brunner und die Pianisten Lars Vogt und Leon Fleisher. Neben der klassisch-romantischen Literatur engagiert sich das Ensemble besonders für Neue Musik, häufig durch dem Minguet Quartett gewidmete Uraufführungen. Begegnungen mit Krzysztof Penderecki, Hans Werner Henze, Sofia Gubaidulina und Wolfgang Rihm inspirieren das Ensemble zu stets neuen Projekten. Die umfangreiche Diskographie zeichnet sich besonders durch die Präsentation von Ersteinspielungen aus. Zum 50. Geburtstag von Wolfgang Rihm 2002 führte das Ensemble dessen sämtliche zwölf Streichquartette auf, die als Gesamteinspielung beim Label col legno erschienen.

Veranstaltung: Morton Feldman

Mehr Informationen: www.minguet.de