Mitwirkende

Ensemble amarcordBassem Hawar & Nouruz EnsembleKölner VokalsolistenAsasello Quartett Eurasians 5Ensemble Stimmwerck – Musica FiataRoland WilsonCapella Ducale – Junko UedaEnsemble VariancesFlorentin GinotChristina Kubisch


kölner vokalsolisten, ein sechsstimmiges Vokalensemble, das sich bevorzugt der vokalen Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. Damit setzten sie einen für diesen Klangkörper und die Kölner Region einzigartigen Schwerpunkt. Das 2007 anlässlich der Aufführung von Luciano Berios „Canticum novissimi testamenti“ gegründete Ensemble trat bei der damaligen MusikTriennale Köln unter Leitung von Marcus Creed erstmals am 3. Mai auf. Darüber hinaus widmet sich das Ensemble der Vokalmusik seit Guillaume de Machauts Messe de Nostre Dame. Seit 2014 präsentieren sie ihre a cappella-Kunst in der eigenen monatlichen Konzertreihe „Kölner Vokalsolisten am Mittag“ in der Kölner Dominikanerkirche St. Andreas. Mit Ensemble Intercontemporain, Ensemble Musikfabrik oder dem Ensemble Modern traten die Kölner Vokalsolisten unter der Leitung von Dirigenten wie Pablo Heras-Casado, Enno Poppe, Duncan Ward oder Philipp Ahmann auf. Rundfunkmitschnitte und Interviews seitens des WDR dokumentieren das Schaffen des Ensembles ebenso wie eine umfangreiche Uraufführungsliste. Zum Ensemble gehören Julia Reckendrees (Sopran), Alexandra Thomas und Dominique Aline Bilitza (beide Mezzosopran), Leonhard Reso (Tenor), Fabian Hemmelmann (Bariton) und Christian Walter (Bass).

Kölner Vokalsolisten
Foto: Kölner Vokalsolisten © Kölner Vokalsolisten

 

ensemble stimmwerck wurde 2001 in München gegründet. Mit den beiden Tenören Gerhard Hölzle und Klaus Wenk, dem Bassbariton Marcus Schmidl und dem Kontratenor Franz Vitzthum haben sich gefragte Spezialisten des Ensemblegesangs zusammengefunden. Der Name „Stimmwerck“ entstammt dem Lehrwerk „Syntagma Musicum” von Michael Praetorius und bezeichnet eine Gruppe gleicher Instrumente oder auch das, was wir heute einen „Akkord“ nennen. Vor allem die Renaissance mit ihrem schier unerschöpflichen Reichtum an Vokalmusik liegt Stimmwerck am Herzen. Intensiver Austausch mit den Musikwissenschaften und rege Forschungsarbeit in Archiven sind für das Quartett selbstverständliche Basis künstlerischen Schaffens. Zahlreiche Ersteinspielungen von Komponisten- und Codexportraits finden sich in der Diskographie des Ensembles. Zuletzt ist „Flos virginum“ erschienen, eine CD mit geistlicher Musik der „Trienter Codices“. An einer Porträt-CD Max Beckschäfer  – erschienen im Herbst 2016 – war „Stimmwerck“ beteiligt. Stimmwerck ist zu Gast bei renommierten Festivals in In- und Ausland. Im Dezember 2015 gastierte Stimmwerck zuletzt in Köln. Seit 2005 veranstaltet das Ensemble die sogenannten „Stimmwercktage” auf dem Adlersberg bei Regensburg. Dort steht das vokale Werk eines ausgewählten Renaissancekomponisten oder ein Codex im Mittelpunkt. 2011 trat zu den drei Konzerten erstmals eine „Stimm-Werckstatt“ hinzu, die dem Zuhörer in Praxis und Theorie die Welt der vokalen Renaissancepolyphonie näherbringen möchte. Ab 2015 zog Stimmwerck eine zweite Linie in die „Stimwercktage“ ein: Musik zeitgenössischer Komponisten, die als klanglicher Farbtupfer, die Alte Musik abrunden soll. Die „Stimmwercktage“ 2018 beschäftigen sich mit der Musik der Regensburger Proske-Bibliothek“, und es wird Gegenwartsmusik von Hans Schanderl (Berlin) erklingen. Mehr Informationen

 

bassem hawar und das nouruz ensemble: Das 2018 von Bassem Hawar gegründete Nouruz-Ensemble besteht aus fünf Virtuosen, die in ihren Heimatstädten Bagdad, Aleppo und Teheran die alten orientalischen Instrumente Djoze, Santur, Nai, Duduk, Quanun und verschiedene Trommeln studiert haben und heute in Deutschland leben und musizieren. Die Musiker teilen die Auffassung, dass eine zeitgenössische orientalische Kunstmusik jenseits des seit Jahrhunderten nahezu unveränderten Maqam und der ägyptisch geprägten Popmusik nur als Exilmusik im Kontakt zu anderen Musikkulturen entstehen und sich weiterentwickeln kann. Ihre  Kompositionen spiegeln einen neuen Blick auf die eigene Kultur und werden in den Konzertprogrammen mit Musik verschiedener westlicher Stilrichtungen kombiniert. Nouruz ist ein Wort, dass dem Kurdischen entlehnt, aber im gesamten arabischen Raum gebräuchlich ist. Es steht für Frühling und dient dem Ensemble symbolisch für die ersten zarten Triebe einer neuen orientalischen Musik. Für die Gründung des Nouruz-Ensemble hat Bassem Hawar lange nach Musikern gesucht, die seine Einstellung zur orientalischen Musik teilen. Der zur Zeit der Abbassiden enstandene Maqam gilt für viele irakische Musiker als das kulturelle Erbe des Irak schlechthin. Tatsächlich versammelten sich am Hofe des Kalifen Harun ar-Rashid (um 800) jedoch Künstler und Gelehrte aus dem gesamten mittleren Osten zur gemeinsamen Arbeit, lernten voneinander und inspirierten sich gegenseitig. Die Blütezeit Bagdads zur Zeit der Abbassiden war ein Ergebnis von kulturellem Austausch. Der irakische Maqam ist also keineswegs rein irakisch. Das Ensemble begeistert durch charismatisches Spiel. Neben Konzerten mit klassischem Repertoire hat das Nouruz Ensemble zahlreiche Werke uraufgeführt, die speziell für sie komponiert wurden. So z.B. von Kaija Saariaho, KenIchiro Kobayashi und Pèter Koeszeghy, dirigiert von Jukka-Pekka Saraste, Susanna Mälkki, Vladimir Jurowski, Alan Gilbert oder Christoph Eschenbach.

junko ueda, (*Tokyo) studierte Klavier und Komposition (u.a. bei Jôji Yuasa) an der Tokyo University of the Arts, Satsumabiwa-Musik bei Kinshi Tsuruta sowie buddhistischen Shômyô-Gesang bei dem Tendai-Priester Kôshin Ebihara. Als Sängerin/Rezitatorin und Biwa-Spielerin hat sie zahlreiche Solokonzerte in Asien, Nordamerika und vor allem in Europa gegeben, wo sie seit 1988 abwechselnd in Amsterdam (Holland) und Granada (Spanien) lebt. Gerne arbeitet sie mit Musikern anderer Genres zusammen (u.a. mit Yo Yo Ma, Violoncello, und Wil Offermans, Flöte). Zeitgenössische Komponisten wie Jean-Claude Eloy, Qu Xiaosong und Keiko Harada haben neue Werke für ihr Lauteninstrument geschrieben. Ihre CDs mit Biwa-Musik wurden mit dem Grand Prix du Disque u.a. ausgezeichnet.

 
Foto: Junko ueda © Studio E 

 

Asasello Quartett versteht sich als europäisches Ensemble. Seit seiner Gründung im Jahre 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin in Basel haben sich die Musiker nicht nur als hervorragende Interpreten des klassisch-romantischen Repertoires und der neuen Musik einen Namen gemacht. Der Studienabschluss erfolgte an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz beim Alban Berg Quartett und David Smeyers. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen sowie die Förderung eigener Projekte erlauben die Umsetzung neuer Ideen, besonderer Aufnahmetechniken und Konzertformen. Die Programme sind intelligent und anspruchsvoll, nie mainstream. Zum Ensemble gehören Rostislav Kozhevnikov (Violine), Barbara Streil (Violine), Justyna Sliwa (Viola) und Teemu Myöhänen (Cello).


Foto: ASASELLO QUARTETT © HERMANN UND CLÄRCHEN BAUSS

 

Verstärkt wird das Ensemble Musica Fiata bei größeren Aufführungen durch die capella ducale, die gemeinsam unter der Leitung von Roland Wilson bereits zahlreiche Werkaufführungen gespielt haben.

 

musica fiata  feierte das Ensemble 2016 vierzigjähriges Bestehen. In Köln für die Aufführung der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten gegründet, gilt es als Pionier der hiesigen Alte Musik-Be- wegung. Aufgrund seiner aufregenden und virtuosen Aufführungen wurde das Ensemble zu bedeutenden Festivals eingeladen, beispielsweise nach Brügge, Prag, Madrid, Utrecht, Barcelona, Venedig, Ravenna, Leipzig, Breslau, York, Mexico und Singapur.


Foto: MUSICA FIATA UND CAPELLA DUCALE © MICHAL MACH

 

Ensemble Variances ist ein zeitgenössisches Ensemble. Das Projekt im Romanischen Sommer wird mit 2 Sängern realisiert. Mehr Informationen

 

Mit Eurasians 5 entstand ein interkulturelles Ensemble mit dem Anspruch: Musiker*innen aus Deutschland begegnen Musiker*innen aus Polen, Iran, Usbekistan, Aserbeidschan, Bulgarien und der Ukraine. Ihnen gemein ist ein reichhaltiger Erfahrungsschatz in der Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen und der damit verbundenen Offenheit gegenüber dem »Andersartigen« oder »Fremden«. So sind einige der Künstler*innen mehr mit der Kultur ihres Landes (z.B. rhythmische Vielfalt der bulgarischen Volksmusik, arabische Maquams aus dem Iran) oder einem bestimmten Idiom von Musik wie zum Beispiel dem Jazz bis hin zum Komponieren für Big Band sehr verbunden (THONELINE ORCHESTRA). Bindeglied ist ein hohes Niveau des künstlerischen Handwerks sowie die große Freude am Improvisieren!  Dabei geht es nicht darum, die Melodie einer Jazzkomposition von einer Oud mitspielen zu lassen, sondern um das gemeinsame Entwickeln von Musik bis hin zu neuen Kompositionen, was sowohl für die Akteure als auch die Zuhörer immer wieder neu und spannend ist! EURASIANS UNITY entstand ursprünglich als internationales Festivalprojekt von »Women in Jazz« unter der Leitung der Kölner Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon. Aufgrund des großen Erfolges der ausverkauften, gefeierten Uraufführung 2014 folgte 2015 die Einladung zum TFF Rudolstadt, wo EURASIAN UNITY prompt den RUTH-Hauptpreis gewann, weil sie Völkerverständigung auf hohem künstlerischem Niveau praktizieren (so die Jury-Begründung). Im Mai 2017 produzierte EURASIANS UNITY in Kooperation mit dem Label ENJA/YELLOWBIRD seine Debüt-CD beim RBB Berlin, unterstützt von der Initiative Musik. Eurasians 5 präsentiert die Musik von EURASIAN UNITY in einer kleineren Variante ohne die Musiker aus Usbekistan, Aserbeidschan und dem Iran und ist eine Chance für kleine Bühnen und Budgets, um das Projekt vorstellen zu können.


Foto: caroline thon © peter tümmers

 

Roland Wilson studierte Trompete am Royal College of Music in London und Zink am Koninklijke Konservatorium in Den Haag. Als Gründungsmitglied und Leiter von Musica Fiata spielte er bei führenden Festivals in ganz Europa. Außerdem gastierte er häufig bei anderen renommierten Ensembles. Seine Arbeit dokumentieren zahlreiche CDs bei Sony Classical, Deutsche Harmonia Mundi, CPO und Pure Classics. In den letzten Jahren arbeitete Wilson überwiegend als Dirigent von Barockmusik von Gabrieli bis Bach und Vivaldi. Seine Aufführungen sind gekennzeichnet durch die Kombination von historischer Genauigkeit mit künstlerischer Inspiration. 


Foto: ROLAND WILSON © MICHAL MACH 

 

ensemble Amarcord, Wolfram Lattke, Robert Pohlers , Frank Ozimek, Daniel Knauft und Holger Krause sind immer unterwegs – nicht ausschließlich, um in die Ferne zu schweifen: sie haben mittlerweile 50 Länder kennengelernt, sind durch musikalische Stile, Genres und Zeiten gewandert und haben die zahllosen Geheimnisse der menschlichen Stimme erkundet. Ob Europa, Amerika, Asien, Afrika oder Australien, die Leipziger Gesangsakrobaten trotzen Jetlag und Höhenkoller und scheuen weder Kulturschock noch polyglotte Verwirrnisse. Unterwegs mit Noten, Lupe, Fernglas und Sonnenbrille entdecken sie Neues oder auch Altes, was bisher übersehen wurde, wagen sich auf unbekanntes Terrain und leuchten oft den letzten Winkel aus. Ihrem Publikum berichten sie davon dann auf ihre unnachahmliche Weise. Mit schlichtweg perfekter Abstimmung von Phrasierung, Aussprache und Dynamik, als seien sie seit jeher füreinander bestimmt, loten sie die ganze Skala an Ober – und Zwischentönen von knallhart bis samtweich, von witzig – charmant bis aphrodisierend lasziv aus, um im nächsten Moment das Auditorium mit einem reinen Akkord widerstandslos zu verzaubern. Erreichen können das nur durch die Entfaltung der einzelnen fünf stimmlichen Charaktere in all ihren Nuancierungen. Seien es komödiantische Eskapaden, gespickt mit Grimassen und Geräuschen, seien es Ausflüge in die geheimnisvolle, archaische Welt des einstimmigen Gesangs: Die Zuhörer reisen mit. Mehr Informationen


Foto: ENSEMBLE AMARCORD © NICK BEGBIE

 

Florentin Ginot  konzipierte sein Projekt „Gesicht“ im Rahmen einer europäischen und internationalen Zusammenarbeit. Seit 2015 ist Florentin Ginot Mitglied der Musikfabrik Köln. Als Absolvent des Pariser Konservatoriums hat sich der Künstler kontinuierlich Projekten zugewandt, die mit Solorepertoire und szenischen Darstellungen verknüpft werden. Er wurde mit seinen Gesamtkunstwerken bereits in Europa und Südamerika vielfach eingeladen und führt diese auch mit unterschiedlichen Ensembles auf wie Ensemble Modern (Frankfurt), Intercontemporain (Paris) oder CrossingLines (Barcelona) und tourt mit verschiedenen Konzerten mit IRCAM. 

Der ausgebildete Kontrabassist Ginot erarbeitet Programme sowohl für sein Instrument oder/und auf der Grundlage und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Komponisten wie Helmut Lachenmann, Georges Aperghis, Rebecca Saunders und bezieht verschiedene Ausdrucksformen wie Tanz, Darstellende Kunst und Bildhauerei, Licht und Klang in seine Aufführungen mit ein. Seine aktuelle Performance-Installation Gesicht hat Ginot zusammen mit dem vielseitig künstlerisch ausgebildeten Künstler und Choreografen Frédéric Stochl und dem in Brasilien gebürtigen Komponisten und Sound-Installateur-Spezialisten Michelle Agnes realisiert. Mehr Informationen


Foto: Konzeptentwickler und Instrumentalist Florentin Ginot © Florentin Ginot

 

Christina Kubisch wurde 1948 in Bremen geboren, studierte Malerei, Musik und Elektronik in Hamburg, Graz, Zürich und Mailand. Auf Performances und Videokonzerte in den siebziger Jahren folgten seit Beginn der achtziger Jahre raumbezogene Klanginstallationen, Lichträume und Arbeiten im öffentlichen Raum. Zahlreiche elektro-akustische Kompositionen und Radioproduktionen. Seit 2003 erneut Live-Auftritte. Nationale und internationale Stipendien und Auszeichnungen, u.a. Preisträgerin des Kulturkreises im BDI 1988, Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn e.V. 1990, Arbeitsstipendium des Senats von Berlin 1995, Carl Djerassi Honorary Fellowship, USA 2000, Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises 2008, SR Medienkunstpreis 2009, Stadtklangkünstlerin Bonn 2013.

Christina Kubisch gehört zur ersten Generation der Klangkünstlerinnen. Die ausgebildete Komponistin hat zur Realisierung ihrer Installationen Techniken wie die elektromagnetische Induktion künstlerisch weiterentwickelt. Seit 1986 tritt in ihren Arbeiten das Licht als gestalterisches Element zur Arbeit mit Klang hinzu. In den 80er Jahren versuchte Christina Kubisch noch, das leise Brummen der Stromkabel aus den Kopfhörern herauszufiltern, die sie für ihre Installationen mit elektromagnetischer Induktion verwendete. Die ständige Zunahme und Verbreitung von „ungewollten“ elektrisch erzeugten Klängen wurde dann im Jahr 2003 Auslöser für einen neuen Zyklus von Arbeiten: Electrical Walks. Mit besonders empfindlichen Kopfhörern werden dabei die Klänge ober- und unterirdischer elektrischer Ströme nicht unterdrückt, sondern im Gegenteil bewusst verstärkt und hörbar gemacht. Die Palette dieser Geräusche, ihre Klangfarben und Lautstärke variieren von Ort zu Ort, von Land zu Land. Eines haben sie gemeinsam: sie sind überall, auch dort, wo man sie nicht vermuten würde. Lichtsysteme, Transformatoren, Diebstahlsicherungen, Überwachungskameras, Handys, Computer, Aufzüge, Straßenbahnleitungen, Antennen, Navigationssysteme, Bankautomaten, Leuchtreklamen, Elektrogeräten etc. bilden Stromfelder, die wie unter einem Tarnmantel versteckt und doch von unglaublicher Präsenz sind.

Einzelausstellungen in Museen und Galerien in Europa, Asien, Australien, Nord- und Südamerika. Teilnahme an zahlreichen internationalen Festivals und Gruppenausstellungen, u.a. Pro Musica Nova, Bremen 1976 und 1980, Für Augen und Ohren, Berlin 1980, Biennale von Venedig 1980 und 1982, documenta 8, Kassel 1987, Ars Electronica, Linz 1987 und 2010, Steirischer Herbst, Graz 1987, Biennale of Sydney 1990, Biennale of Nagoya 1991, Donaueschinger Musiktage 1993 und 1997, Sonambiente, Berlin 1996 und 2006, Klangkunstforum Parkkolonnaden, Berlin 1999, Sonic Boom, London 2000, Visual Sound, Pittsburgh 2001, Singuhr Hörgalerie, Berlin 2002, Activating the Medium, San Francisco 2003, sounding spaces, Tokyo 2003, Resonanzen, ZKM, Karlsruhe 2005, Her Noise, London 2005, B!AS International Sound Art Exhibition, Taipei 2005, Stockholm New Music 2006, Invisible Geographies: Sound Art from Germany, New York 2006,Huddersfield Contemporary Music Festival 2007, Soni(c)loud, Mexico City 2008, RUHR2010, Kulturhauptstadtprojekt Ruhrgebiet 2010, Salon Urbain de Douala, Kamerun 2010, gateways, Art and Networked Culture, Tallinn, 2011, White Walls Have Ears, Hong Kong 2012 Sound Art. Klang als Medium der Kunst, ZKM Karlsruhe 2012, bonnhoeren, Beethovenstiftung Bonn, 2013, festival NOW, Essen 2014, blurred edges festival, Hamburg, 2015. Seit 1975 Veröffentlichungen von Schallplatten, Kassetten und CDs u.a. bei Cramps Records, Auf dem Nil, Edition RZ, Ampersand, Semishigure, Die Schachtel, Olof Bright, Important Records, Gruenrekorder.
Gastprofessuren in Maastricht, Paris, Berlin und Oxford. Von 1994 bis 2013 Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken. Seit 1997 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Mehr Informationen


Foto: Christina Kubisch © Gothenburg

 
Fotos:  Urban nature göteburg 2002 (links) und the bird tree 1987-2007 Daejon/korea (rechts)
© beide: CHRISTINA KUBISCH